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Liebe Künstlerinnen und Künstler,

Der Landesrat hat sich dazu entschlossen, die monatliche Mitgliederinformation "kunstinform" grundlegend zu verändern. Aus unserer Sicht richtete sich "kunstinform" an zwei sehr unterschiedliche Zielgruppen, also die Verbandsmitglieder einerseits und externe Interessenten andererseits. Dies führte zu einer unklaren Vermischung von Information und Präsentation. Das Heft "kunstinform" konnte dieses breite Spektrum alleine nicht abdecken.
Wir möchten die Trennschärfe zwischen diesen zwei doch sehr unterschiedlichen Kommunikationszielen wieder deutlicher werden lassen, d.h. die Informationen nach innen (an die Mitglieder) werden anders präsentiert, als die Darstellung nach außen (an Kultureinrichtungen, Institutionen, Wirtschaftpartner, Nichtmitglieder).
Zehn mal jährlich wird es nach wie vor einen Newsletter für alle Mitglieder geben, der für unser künstlerisches Arbeiten wichtige Informationen, also Ausschreibungen und Projekte, Aktivitäten aus den Regionalverbänden, kulturpolitische Infos, Kleinanzeigen oder auch Statements der Mitglieder, enthält. Der Newsletter soll vorwiegend per Email versendet werden, an Mitglieder ohne Email aber weiterhin postalisch.
Parallel dazu soll einmal jährlich ein Präsentationsheft entstehen, in dem die Projekte und die künstlerischen Arbeiten von Verbandsmitgliedern gewürdigt und dokumentiert werden. Zielgruppen für diese Broschüre sind Institutionen, Sponsoren und Multiplikatoren.
Mit dieser Veränderung wollen wir das Erscheinungsbild des SKB nach außen zielgerichtet verbessern und zugleich die interne Information effizienter und aktueller gestalten.

Franziska Möbius AG interne und externe Kommunikation des Landesrates

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Sachsen

Delegiertenversammlung des SKB

Am Sonnabend, dem 4.2., findet die 7. Delegiertenversammlung des Sächsischen Künstlerbundes - Landesverband Bildende Kunst e.V. im Forum Lipinski beim Bund Bildender Künstler Leipzig, Rosa - Luxemburg - Str.19/21, 04103 Leipzig statt. Auf der Tagesordnung stehen die Rechenschaftsberichte / Finanzberichte zu den Jahren 2007 - 2010, die Diskussion der Rolle und Struktur des Sächsischen Künstlerbundes - Landesverband Bildende Kunst sowie diesbezügliche Satzungsänderungen und die Wahl des neuen Vorstandes.
LH

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Landesratsmitglieder im Portrait

Jacqueline Knappe


Was mir immer schon am Herzen lag seit ich im Vorstand des Chemnitzer Künstlerbundes und im Landesrat mitarbeite, ist die Vernetzung von Künstlern bzw. das Organisieren gemeinsamer Projekte und das Einbringen von Kunst in normale öffentliche Bereiche. Für mich war die Kunst immer das Aufzeigen vom freien Umgehen mit sich und der Welt. Freies Denken, das Überschreiten von Grenzen und das Erproben von neuen Möglichkeiten von Technik und Material, das Ausprobieren von sich selbst ... Der künstlerische Prozess ist immer auch charakterbildend! Ein Grund mehr für mich seit drei Jahren in eine Jugendstrafanstalt zu gehen und dort Kunst mit Gefangenen zu machen. Zu überprüfen, was kann "Kunstmachen" bewirken. Gelernt habe ich, dass wohl jeder mehr oder weniger in der Lage ist künstlerisch unter Anleitung zu arbeiten. Schwieriger ist es aber, dazu Bedingungen zu schaffen und gesellschaftliche Vorbehalte hierbei aufzubrechen. Ein nicht geringer Kraftakt. Es gibt jedoch schon eine Menge positiver Entwicklungen zum Thema Kunst und Gesellschaftsbildung. Seit letzten Jahr organisiere ich Projekte mit Chemnitzer Künstlern, die in Kindergärten mit zwei- bis sechsjährigen Kindern im Sinne der Reggio-Pädagogik arbeiten. In Italien gibt es diese Arbeitsweise mit Künstlern schon seit Jahren und die Aufgabe ist es, das freie und ungezwungene Arbeiten der Kinder zu fördern bzw. zu erhalten. Die Idee, eine künstlerische Bildung von Kindergärtnerinnen durch Künstler vorzubereiten, ist bereits von unserem Partner der AWO-Geschäftsstelle in Chemnitz für mehrere Schulungen bestätigt. Das ist doch schon mal ein Anfang für eine erfreuliche Entwicklung. Hier weiter dran zu bleiben, sehe ich als eine lohnenswerte, kraftvolle Investition.

Grit Ruhland


Was kann ein Künstlerbund leisten? Welche politische, soziale und gesellschaftliche Arbeit ist möglich, welche notwendig, welche sinnvoll? Ich starte mit Fragen, statt Antworten, denn ich bin neu in der Position eines Landesratsmitglieds. Bisher habe ich keinen festen Arbeitsbereich bzw. -gruppe - sehe mich in der Untersuchungsphase zu oben genannten Fragen. Dass Handlungsbedarf und Veränderungsdruck in Bezug auf Lebens- und Arbeitssituation von Bildenden KünstlerInnen besteht, da bin ich sicher. Ich denke auch, dass eine bestehende und etablierte Organisation wie der Sächsische Künstlerbund eine kräftige Basis für Aktionen ist - was er bereits mehrmals bewiesen hat (z.B. Studie über die soziale Lage Bildender KünstlerInnen, Fachtag Bildende Kunst, Reihe Kunstbegriffe). Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass künstlerische Belange breitere gesellschaftliche Aufmerksamkeit erfahren; sei es die Initiierung ästhetischer Diskurse, das Ermöglichen künstlerischer Konzeptionen oder die Etablierung ebensolcher Arbeitsweisen - genauso wie soziale Aspekte und gesellschaftliche Interessen unseres Berufstandes. Diese Ansprüche setze ich bereits teilweise in meiner eigenen künstlerischen Arbeit um, die zumeist ortsbezogen und konzeptuell, sowie häufig partizipativ angelegt ist. Gern auch zukünftig im Rahmen des Sächsischen Künstlerbundes.

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Initiativpreis 2011 der Kulturstiftung

Ende vergangenen Jahres verlieh die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen ihren "Initiativpreis für Kunst und Kultur 2011". Die alle zwei Jahre vergebene Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert. Sie hat zum Ziel, vor dem Hintergrund der zunehmenden Wettbewerbssituation im Kulturbereich ein Signal in Richtung Eigeninitiative zu senden. Mit dem Initiativpreis werden Einrichtungen prämiert, die neue Wege bei Konzeption und Betrieb gehen, speziell im Hinblick auf die Finanzierungs-, Organisations- und Rechtsform sowie bei der Entwicklung neuartiger Programme. Den Preis erhielt die gemeinnützige Unternehmergesellschaft der Leipziger KulturPaten. Sie vermittelt seit 2009 erfolgreich praktische Patenschaften zwischen Wirtschaftsunternehmen und Kultureinrichtungen in Leipzig und versteht ihre Arbeit als Engagement für die Stadt, die Kulturszene und den Wirtschaftsstandort gleichermaßen. Der Förderpreis des Initiativpreises für Kunst und Kultur in Höhe von 2.500 Euro ging 2011 an den Sächsischen Musikrat e.V., Dresden. Ein Anerkennungspreis wurde an den Meetingpoint Music Messian e.V., Görlitz, vergeben.
PM, AF

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Kirschauer Kunstinitiative gegründet

Eine Initiative nach dem Vorbild der Leipziger Baumwollspinnerei hat sich in Kirschau gegründet. Oberlausitzer Unternehmer sowie Künstlerinnen und Künstler hoben den Verein Kunstinitiative "Im Friese" aus der Taufe. Ziel ist, zeitgenössische Kunst und Künstler zu fördern und Kirschau somit auch zukünftig mit Kunst und Kreativgewerbe zu beleben. Der Ort war in den vergangenen zwei Jahren bereits durch die Aktivitäten der KiK e.V und des Kunstlabels obART überregional und international bekannt geworden. Gesucht werden derzeit Künstler/innen und andere Kreative für 36 Ateliers. Auch Galerien, in denen regelmäßige Werkschauen stattfinden, sollen entstehen. Der Gebäudekomplex, in dem die Initiative angesiedelt ist, steht auf dem Gelände einer ehemaligen Textilfabrik. Unter anderem mit den Leipzigern Sandro Porcu oder Julius Popp haben sich bereits einige Mieter gefunden. Nun werden weitere Mieter/innen, vor allem aber auch Förderer, die das Atelier- und Ausstellungsprojekt unterstützen möchten, gesucht.
AF

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Weitere Informationen:
Kunstinitiative Im Friese
Friesestraße 31
02681 Schirgiswalde-Kirschau
(OT Kirschau)

 
 

Zweite Leipziger Kontaktstelle Kreativwirtschaft

Ab sofort steht die Kontaktstelle Kreativwirtschaft nicht nur im Stadtteilladen Leipziger Westen, sondern auch im Zentrum und im Leipziger Osten als Netzwerker und Berater zur Seite. Sprechzeiten sind dienstags, 10 - 14 Uhr, beim Aufbauwerk Region Leipzig GmbH in der Otto-Schill-Straße 1, mittwochs, 10 - 14 Uhr, im Stadtteilladen Leipziger Westen in der Karl-Heine-Straße 54 und donnerstags, 10 -14 Uhr, im InfoCenter-Eisenbahnstraße, Eisenbahnstraße 49. Individuelle Termine sind nach vorheriger Vereinbarung möglich.
PM, AF

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Weitere Informationen:
www.creativecitiesproject.eu
www.aufbauwerk-leipzig.com
Kontaktstelle Kreativwirtschaft
Katja Etzold
Aufbauwerk Region Leipzig GmbH
Otto-Schill-Str. 1

 
 

Kulturpolitik

Aktionstag "Kultur gut stärken"

Anlässlich des ersten bundesweiten Aktionstages "Kultur gut stärken" haben 2011 BBK-Verbände in der gesamten Bundesrepublik mit ihren zahlreichen Veranstaltungen ganz maßgeblich die Vielfalt der Kunstszene und ihre Rahmenbedingungen zum Ausdruck gebracht. Das soll nach dem Wunsch des BBK-Bundesverbandes, des Deutschen Kulturrates und zahlreicher weiterer Initiativen und Einzelpersonen 2012 erneut gelingen bzw. noch verstärkt werden. Der Aktionszeitraum zwischen dem 18. - 21.5.steht unter dem Thema "Wert der Kreativität". Ziel ist, zu verdeutlichen, welchen ideellen und materiellen Wert kreative Leistungen für die Gesellschaft haben und dass diese Leistungen nicht kostenfrei zu erhalten sind. Dabei geht es nicht nur um Fragen des Urheberrechts, sondern ebenso um die Kulturfinanzierung, um die soziale Sicherung im Kulturbereich sowie um Fragen der kulturellen Bildung.
PM, AF

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Weitere Informationen:
www.kulturstimmen.de
info(at)bbk-bundesverband.de

 
 

Förderplan der Europäischen Kommission

Ende vergangenen Jahres stellte die Europäische Kommission ihren Vorschlag für das neue EU-Programm Kreatives Europa für die Kultur- und Kreativbranche vor. Mit einem Budgetvoranschlag von 1,8 Mrd. Euro für den Zeitraum 2014 - 2020, von dem fast 500 Mio. Euro für die Kulturbranche vorgemerkt sind, würde das Programm der Kultur- und Kreativbranche, die eine wichtige Quelle für Beschäftigung und Wachstum in Europa ist, dringend benötigten Auftrieb geben können. Das vorgeschlagene Budget bedeutet eine 37-%-ige Erhöhung des derzeitigen Ausgabenniveaus. Die europäische Kultur- und Kreativbranche steht für rund 4,5 % des europäischen BIP und etwa 3,8 % der Arbeitskräfte in der EU (8,5 Millionen Menschen). Der Programmvorschlag Kreatives Europa wird derzeit vom Rat (den 27 Mitgliedstaaten) und vom Europäischen Parlament erörtert, die danach über den endgültigen Finanzrahmen für 2014-2020 entscheiden.
PM, AF

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Weitere Informationen:
http://europa.eu

 
 

Personalien

Berufung von Udo Kittelmann an die HfBK Dresden

Der Direktor der Nationalgalerie Berlin, Udo Kittelmann, hat eine Honorarprofessur für Museums- und Ausstellungswesen im Studiengang Bildende Kunst an der Hochschule für Bildende Künste Dresden (HfBK) erhalten. Kittelmann, seit 2008 Direktor der Nationalgalerie Berlin, zählt zu den führenden deutschen Kuratoren mit zahllosen hochrangigen Ausstellungsprojekten im In- und Ausland. Er leitete u.a. den Ludwigsburger Kunstverein und das Museum für Moderne Künste in Frankfurt am Main. Auf der Biennale von Venedig 2001, bei der er den deutschen Pavillon als Kommissar betreute, wurde dieser als bester nationaler Beitrag mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet.
PM, AF

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Ehrenmedaille an Matthias Klemm

Mitte Januar wurde der Leipziger Maler und Grafiker Matthias Klemm für seine herausragenden Verdienste um das kulturelle Leben der Stadt mit der Ehrenmedaille der Stadt Leipzig geehrt. Seit Jahrzehnten bezieht der heute 70-Jährige zu aktuellen politischen Themen in seinen Bilderzyklen Stellung. Der Theologe und Bürgerrechtler Friedrich Schorlemmer charakterisierte Klemm einst als "den künstlerischen Begleiter der christlich motivierten Friedensbewegung seit 1980". Damals entstanden Grafiken zum Verbot der Aktion "Schwerter zu Pflugscharen". Im Herbst 1989 setzte sich Matthias Klemm künstlerisch mit der Friedlichen Revolution auseinander. Mit Collagen protestierte er beispielsweise im Jahr 2003 gegen den Irak-Krieg der Bush-Administration. Bis heute ist er als freiberuflicher Maler und Grafiker tätig.

PM, AF
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Wissenswert

CYNAL expandiert

Die Dresdner Kunst und Künstler-Plattform CYNAL wird künftig dank einer Förderung des Amtes für Kultur und Denkmalschutz der Landeshauptstadt Dresden nicht mehr nur als Internetseite sondern auch als Printausgabe erscheinen.
AF

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Weitere Informationen:
www.cynal.de/event

 
 

Freier SKD-Eintritt zum Geburtstag

Seit einem Jahr erhalten bildende Künstlerinnen und Künstler mit ihrem BBK-Ausweis freien Einritt in die Staatlichen Kunstsammlungen. Davon ausgenommen ist bislang allerdings das Historische Grüne Gewölbe. Seit Jahresbeginn beschenken die Staatlichen Kunstsammlungen ihre Besucher/innen an deren jeweiligem Geburtstag gegen Vorlage ihres Personalausweises nun mit freiem Eintritt.
AF

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Weitere Informationen:
www.cynal.de/event

 
 

Kunstwerken analytisch auf der Spur

Wie viel Naturwissenschaft ist in Kunst - wie viel Kunst ist in Naturwissenschaft? Diese nahezu philosophische Fragestellung greift das Projekt "NaKuP - Naturwissenschaft trifft Kunst, Praxis begeistert!" auf. Um das Projekt zu verwirklichen und für Schüler wissenschaftlich interessant aufzubereiten, sind die TU Dresden und die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden eine Partnerschaft eingegangen, die durch den Europäischen Sozialfonds ESF und den Freistaat Sachsen gemäß der Richtlinie Hochschule und Forschung finanziert wird. Dabei werden Lernmodule zu Themen aus Kunst und Naturwissenschaften für die praktische Umsetzung im Albertinum entwickelt. Beispielsweise sollen sich Jugendliche im Modul "Den Kunstwerken analytisch auf der Spur" mit chemisch-analytischen Methoden beschäftigen, um sich mit bestimmten restauratorischen Fragestellungen auseinanderzusetzen. Diese Module werden erstmalig in didaktische Forschungsfragen eingebunden, sodass auch die Lehramtsausbildung an der TU Dresden profitiert. PM, AF

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Weitere Informationen:
www.tu-dresden.de
www.skd.museum

 
 

Leitfaden zur Antragstellung

Von der Stiftungssuche bis zum Förderantrag - in sechs Schritten und mit vielen praktischen Tipps erläutert ein neuer Leitfaden aus dem vierbändigen Verzeichnis Deutscher Stiftungen 2011 des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen, wie die richtige Stiftung gefunden und vom eigenen Anliegen überzeugt werden kann. Ein Auszug mit dem Titel "Die richtige Stiftung für Sie - ein Leitfaden zur Antragstellung" kann kostenlos im Internet gelesen und heruntergeladen werden.
PM, AF

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Weitere Informationen: www.stiftungen.org

 
 

Stabiler KSK-Satz

Zum dritten Mal in Folge bleibt der Künstlersozialabgabesatz bei 3,9%. Laut dem Deutschem Kulturrat ist diese Stabilität unter anderem "der kontinuierlichen Prüftätigkeit durch die Deutsche Rentenversicherung zu verdanken". Seit der Reform des Künstlersozialversicherungsgesetzes im Jahr 2007 übernimmt die Deutsche Rentenversicherung, die ohnehin bei Unternehmen mit sozialversicherungspflichtig Beschäftigten prüft, ob die Sozialabgaben ordnungsgemäß entrichtet wurden, auch die Prüfung der ordnungsgemäßen Abführung der Künstlersozialabgabe. Künstlersozialabgabepflichtig sind Unternehmen, Vereine, Behörden und andere Institutionen, die mit freiberuflichen Künstlerinnen und Künstlern sowie und Publizist/in/en zusammenarbeiten. Die Abgabe wird pauschal auf die im Jahr gezahlten Honorare erhoben. Damit leisten die Unternehmen einen Beitrag zur sozialen Absicherung freiberuflich künstlerisch Schaffender.
PM, AF

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Kunst Dresden Leipzig Chemnitz
 
       

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